Samstag, 12. Dezember 2015

Der Wi-Wa-Weihnachtsmann





 ©Axel Rheineck

(Rezitativ nach "Ich bin der Bi-Ba-Butzelmann")

Ich bin der Wi-Wa-Weihnachtsmann,
schleich um das Haus herum;
hab einen roten Mantel an,
trink heißen Tee mit Rum.

Mein Bart ist weiß,
mein Bart ist voll,
bin weder Greis
noch rank, noch toll, -
ich bin der Wi-Wa-Weihnachtsmann,
schleich um euch rum, widebumm.

Ich renne rum mit Sack und Pack,
und wünsche mir, der Sack wird schlapp,
ich bin der Bi-Ba-Beihnachtsmann
und fall gleich um, schnidebumm.

Grad nehme ich noch einen Schlock
von diese schöne Rumteegrog, -
oh, bin ich doch ein Blutzelmann!
Gi-Gaudium. Rum-Bum.

Ich butzel hier, ich butzel da
für euch zur Weihnacht tralala
und trink noch zwei drei Tee Rum Rum
didelo-dideli-rium.

Die Schnipfelmütz rutscht mir ins Hirn,
es wird mir weich die Christusbirn,
ich bin der Schnee-Schni-Schneinachtsmann,
kein Tee mehr da, nur Rum-bum-bum.

Beschei-schi-schert hab ich euch nun,
ich will mich noch was rum-tum-tun,
es li-lo-lallt leis in mein Ohr
der Beinachtsschenkel-Chor.


Dienstag, 1. Dezember 2015

Begegnung im Winterwald

©Axel Rheineck

Begegnung im Winterwald

Ich geh‘ so durch den Winterwald
und träume vor mich hin;
es ist schon dämmrig, feucht und kalt,
weiß nicht mehr, wo ich bin.

Da seh‘ ich plötzlich im Verein
den Nikolaus, den Elch, das Schwein.
Der gute Elch scheint leicht verschnupft,
weil Nikolaus aufs Schwein gehupft.

Ich höre, wie der Niklaus sagt,
„die Anordnung wird nicht beklagt,
vom Himmel hoch, da komm ich her,
und dieses hier ist keine Mär:

Man weiß es schon seit Jahren,
auch oben heißt es sparen. –
Was habe ich gelitten,
ich büßte ein den Schlitten.
Die Rechnung ist in Butter,  
ich spar‘ jetzt Rentierfutter.

Die Weisung kommt von der Regie,
der Haushalt zwingt zur Synergie:
Mich trägt das Glücks-Silvester-Schwein,
und du trägst einen heil’gen Schein.