Mittwoch, 3. Februar 2016

Heimkehr eines Narren

©Axel Rheineck




Jeden Morgen aufzusteh‘n,
Tag für Tag das gleiche Leben.
Geboren, um einst drauf zu geh‘n,
trotz des Wissens streben, streben.

Gut, einmal ein Narr zu sein,
flatterhaft in Zwischenräumen
und bei Schnaps und Bier und Wein
einem Anderssein zu träumen.

Komisch bunte Maskeraden
Sultan, Cowboy, Clown und Katze,
Lachen, Jubeln, Eskapaden, -
Havarie auf der Matratze.

Nach Nässe, Kälte wird geschneuzt,
geläutert regen sich die Glieder;
selig, beglückt und schwarz gekreuzt
hat einen Narr‘n der Alltag wieder.




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