Mittwoch, 16. September 2015

Humor - ein Beispiel



©Axel Rheineck

Die Hitze macht den Körper lahm,
ich möchte gerne liegen.
Dem Arbeitsdrang bin ich nicht gram,
er lässt sich leicht besiegen.

So mach ich mich ein wenig lang,
brauch mich nicht zu verrenken,
denn Eifer, Fleiß und Tatendrang
die lassen sich auch denken.

Zum Denken hab ich eher Lust,
ich denk an Missgunst, Neid,
an kranke Hirne, Hass und Frust …
und dann an Menschlichkeit.

Letztendlich ist es der Humor,
der ist der Trost des Lebens;
verschließt man dieses Himmelstor,
ist selbst ein Scherz vergebens.

Bei dererlei Gedankengut
greif‘ ich zur Kaffeetasse,
dass mich die köstlich braune Flut
noch tiefer denken lasse.

Und… klirr! – so eine Sauerei!
Der Kaffee auf der Hose!  --
Bezwinge dich, jetzt kein Geschrei!
Und keinerlei Psychose!

Du preist doch eben noch Humor. -
Ist Missgeschick nicht lohnend? –
Jetzt ist der Kaffee – kommt mir vor -
besonders magenschonend.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen