©Axel
Rheineck
Die
Hitze macht den Körper lahm,
ich
möchte gerne liegen.
Dem
Arbeitsdrang bin ich nicht gram,
er
lässt sich leicht besiegen.
So
mach ich mich ein wenig lang,
brauch
mich nicht zu verrenken,
denn
Eifer, Fleiß und Tatendrang
die
lassen sich auch denken.
Zum
Denken hab ich eher Lust,
ich
denk an Missgunst, Neid,
an
kranke Hirne, Hass und Frust …
und
dann an Menschlichkeit.
Letztendlich
ist es der Humor,
der
ist der Trost des Lebens;
verschließt
man dieses Himmelstor,
ist
selbst ein Scherz vergebens.
Bei
dererlei Gedankengut
greif‘
ich zur Kaffeetasse,
dass
mich die köstlich braune Flut
noch
tiefer denken lasse.
Und…
klirr! – so eine Sauerei!
Der
Kaffee auf der Hose! --
Bezwinge
dich, jetzt kein Geschrei!
Und
keinerlei Psychose!
Du
preist doch eben noch Humor. -
Ist
Missgeschick nicht lohnend? –
Jetzt
ist der Kaffee – kommt mir vor -
besonders
magenschonend.
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